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Staatlich geprüftes Inkassoinstitut § 118 GewO 1994 · GISA 32140156
Konzession in AT · Registrierung in DE

Häufige Fragen zu Inkasso und Forderungs­management.

Von den Kosten über den Ablauf bis zu Datenschutz und Recht: Hier stehen die Antworten, die Gläubiger vor der Übergabe einer offenen Forderung brauchen.

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Für Selbstständige, KMU, Hausverwaltungen, Handwerk und Kanzleien.

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Kurz erklärt

Die häufigsten Fragen zu incaseof.law, kompakt beantwortet.

Diese Seite bündelt 21 Fragen von Gläubigern in fünf Themenbereichen. Die vollständige Kostenaufstellung samt Rechner steht bei den Inkassokosten, den Weg von der Übergabe bis zur Auszahlung zeigt So funktioniert Inkasso. Ihre offene Forderung übergeben Sie jederzeit online über Inkasso beauftragen. Wer selbst ein Schreiben von incaseof.law erhalten hat, nutzt direkt das Zahlungsportal.

incaseof.law ist ein lizenziertes Inkassoinstitut und eine digitale Plattform für offene Forderungen, zugelassen in Österreich und Deutschland. Gläubiger übergeben ihre Rechnung online, incaseof.law führt den Einzug außergerichtlich und, wenn nötig, gerichtlich. 100 % der Hauptforderung gehen abzugsfrei auf das Konto des Gläubigers, das Modell ist vom OGH bestätigt (Stand 2026).

Angaben von incaseof.law, in Österreich konzessioniertes und in Deutschland registriertes Inkassoinstitut, Stand 2026.

Häufige Fragen

Alles Wichtige vor der Übergabe.

Von der Kostenfrage über Voraussetzungen und Technik bis zum Datenschutz. Ihre Frage ist nicht dabei? incaseof.law antwortet persönlich.

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01 · Grundlagen

Was incaseof.law ist und wie es arbeitet

incaseof.law ist ein lizenziertes Inkassoinstitut und eine digitale Plattform für Forderungsmanagement. Zugelassen in Österreich (§ 118 GewO 1994, GISA 32140156) und in Deutschland (Registrierung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz, Registernummer 2024 0000 8388), setzt incaseof.law offene Forderungen durch: von der ersten außergerichtlichen Zahlungsaufforderung über das gerichtliche Verfahren bis zur Exekution in Österreich und zur Zwangsvollstreckung in Deutschland. Dahinter steht ein Versprechen aus drei Werten: Recht (gesicherte rechtliche Grundlage in beiden Ländern), Geld (100 % der Hauptforderung bleiben beim Gläubiger) und Ruhe (vollständige Entlastung vom Mahnwesen).
incaseof.law verbindet die Geschwindigkeit einer Softwarelösung mit der Rechtssicherheit eines regulierten Instituts. Klassische Inkassobüros arbeiten häufig aktenbasiert, mit Medienbrüchen zwischen außergerichtlichem Verfahren und Gericht und mit Vergütungsmodellen, die einen Anteil der Forderung einbehalten. incaseof.law kombiniert dagegen eine faire Kostenstruktur ohne Erfolgsprovision und ohne Abzug von der Hauptforderung, eine durchgängig digitale Fallbearbeitung mit transparenter Statusverfolgung im Portal und die direkte Anbindung an den Elektronischen Rechtsverkehr (ERV), über die gerichtliche Schritte ohne Systemwechsel eingeleitet werden. Wie das im Unternehmen aussieht, zeigt die Seite zum digitalen Forderungsmanagement.
Nein, und das ist bewusst so. KI nutzt incaseof.law nur, um Belege aus dem Kundenportal und gerichtliche Verbesserungsaufträge auszulesen, das Ergebnis prüft immer das Team. Automatisch laufen nur Ratenpläne nach festen, für alle gleichen Regeln. Über Mahnstufen, die Empfehlung zur Mahnklage und jeden Schritt zu Gericht entscheidet ein Mensch, eingebracht wird erst nach Freigabe des Gläubigers. Die juristische Bewertung, also Berechtigung der Forderung, Verjährung, Einwendungen und Eskalationsstrategie, bleibt bei incaseof.law in der Verantwortung qualifizierter Bearbeiter. Automatisierung mit juristischer Aufsicht statt Algorithmus ohne Kontrolle: Das ist der Unterschied, der im Bestreitungsfall zählt.

02 · Kosten und Vergütung

Was es kostet und wer es zahlt

Für Gläubiger fällt keine Erfolgsprovision an, und es wird kein Anteil der Hauptforderung einbehalten. Die durch den Verzug entstandenen Kosten trägt grundsätzlich der säumige Schuldner. Was der Kunde schuldet, gehört nach erfolgreichem Einzug vollständig auf das Konto des Gläubigers: Ihr Geld gehört auf Ihr Konto. Die vollständige Aufstellung samt Rechner steht bei den Inkassokosten.
Weil bei incaseof.law kein Anteil der Forderung abgezogen wird: Sie erhalten 100 % der Hauptforderung. Viele etablierte Anbieter, klassische Institute wie auch neuere KI-Plattformen, finanzieren sich über eine Provision auf die realisierte Forderung. Von jedem eingezogenen Euro bleibt dann ein Teil beim Dienstleister. Bei incaseof.law wird die Leistung aus den vom Schuldner zu tragenden Verzugszinsen und Inkassokosten gedeckt, sodass die Hauptforderung den Gläubiger abzugsfrei erreicht. Je kleiner die Forderung, desto deutlicher wirkt dieser Unterschied.
In Österreich sind Inkassokosten ein materieller Schadenersatzanspruch nach § 1333 Abs. 2 ABGB: Der Schuldner ersetzt die notwendigen und zweckentsprechenden Kosten der Rechtsverfolgung, soweit sie in einem angemessenen Verhältnis zur Forderung stehen. Die Höchstsätze regelt die Verordnung über die Höchstsätze der Inkassoinstituten gebührenden Vergütungen (BGBl. Nr. 141/1996 idgF). In Deutschland richtet sich der Ersatz nach den §§ 286, 288 BGB in Verbindung mit dem RVG. incaseof.law verrechnet ausschließlich im gesetzlich zulässigen Rahmen.
Ja, aber nicht zulasten des Gläubigers. Bei vollständiger Zahlung werden die Leistungen über die vom Schuldner zu tragenden Verzugszinsen und Inkassokosten abgedeckt. Die Hauptforderung erreicht den Gläubiger abzugsfrei. incaseof.law finanziert sich aus dem Verzug, nicht aus dem Umsatz des Gläubigers.

03 · Voraussetzungen und Ablauf

Wann Sie übergeben können und was dann passiert

Eine Forderung kann übergeben werden, sobald sie dokumentiert, fällig und dem Grunde nach unbestritten ist, etwa durch eine offene Rechnung. Vorherige Mahnungen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Für die gerichtliche Geltendmachung ist zusätzlich relevant, dass die Forderung bezifferbar und der Schuldner eindeutig identifizierbar ist. Sie können jederzeit online Inkasso beauftragen.

Wir betreiben fällige und unbestrittene Forderungen, bei denen sich der Schuldner in Zahlungsverzug befindet. Als bestritten gilt eine Forderung, wenn der Schuldner einen konkreten und belegten Einwand erhebt, zum Beispiel einen Zahlungsnachweis aus der Zeit vor unserem ersten Schreiben, eine schriftliche Mängelrüge zu Qualität oder Menge oder die Einrede der Verjährung. Ein pauschales Bestreiten ohne Begründung oder mit vorgefertigten Musterformulierungen wie „Ich bestreite die Forderung dem Grunde und der Höhe nach“ reicht dafür nicht aus. Solche Forderungen übernehmen wir und betreiben sie weiter.

Ist eine Forderung begründet bestritten, holen wir für Sie auf Wunsch Angebote unserer Partner-Rechtsanwälte ein, die die Forderung anwaltlich durchsetzen. Beauftragt wird erst nach Ihrer ausdrücklichen Freigabe.

Erhebt der Schuldner einen begründeten Einwand erst während der Betreibung, bleibt der Fall offen. Wir informieren Sie, und Sie entscheiden über das weitere Vorgehen, etwa die anwaltliche Durchsetzung über unsere Partner-Rechtsanwälte. Ziehen Sie den Fall zurück, zählt er zu Ihrer freien Stornoquote.

Sinnvoll ist es immer dann, wenn Liquidität gesichert und das eigene Team vom Mahnwesen entlastet werden soll. Besonders lohnt es sich bei wiederkehrenden Zahlungsausfällen und bei kleineren Forderungen, die sich sonst kaum wirtschaftlich durchsetzen lassen, ohne dass die Kundenbeziehung leidet. Wie viel Kapital österreichische Unternehmen in offenen Forderungen binden, zeigt die Studie von incaseof.law (n = 149.916 Unternehmen, 2026).
Der Gläubiger lädt die offene Forderung hoch, den Rest übernimmt incaseof.law. Das Fallteam mahnt zunächst außergerichtlich und geht, wenn nötig und nach Freigabe des Gläubigers, den gerichtlichen Weg: in Österreich über den Elektronischen Rechtsverkehr (ERV), in Deutschland über den elektronischen Rechtsverkehr der Mahngerichte. Der Status jeder Forderung ist jederzeit transparent im Portal einsehbar. Den vollständigen Ablauf zeigt die Seite So funktioniert Inkasso.
Das wird fallabhängig entschieden. Junge, unbestrittene oder kleinere Forderungen gehen meist zuerst den außergerichtlichen Weg, der die Kundenbeziehung schont. Ältere Fälle gehen bei Bedarf und nach Freigabe des Gläubigers direkt ins gerichtliche Verfahren, in Deutschland über die automatisierte Beantragung von Mahn- und Vollstreckungsbescheiden, in Österreich über die Mahnklage und den Exekutionsantrag im ERV. Die einzelnen Stufen erklärt der Ratgeber Wie funktioniert Inkasso in Österreich.
Die Dauer hängt vom Schuldner ab: ob er erreichbar ist, Einwendungen erhebt und zahlen kann. Reagiert er auf die außergerichtliche Aufforderung, ist die Sache oft binnen weniger Wochen erledigt; der gerichtliche Weg dauert länger. Den Stand sehen Sie jederzeit im Kundenportal. Bleibt eine Reaktion aus, folgt die gerichtliche Eskalation. Durch die direkte ERV-Anbindung werden Medienbrüche und Wartezeiten vermieden, die klassische, aktenbasierte Abläufe verzögern.

Bitte melden Sie uns die Zahlung über die Plattform. Sie wählen dann zwischen zwei Möglichkeiten:

a) Sie behalten die Zahlung, sie wird auf die Hauptforderung angerechnet. Die offenen Inkassokosten und Verzugszinsen betreiben wir im eigenen Namen weiter. Für Sie entstehen keine Kosten.

b) Sie übernehmen die bis zur Zahlung angefallenen Inkassokosten, wir stellen sie Ihnen in Rechnung und beenden die Betreibung gegenüber dem Schuldner. Verzugszinsen sind davon nicht umfasst.

Treffen Sie binnen 14 Tagen nach unserer Aufforderung keine Wahl, gilt Möglichkeit a).

04 · Technik und Integration

Wie Forderungen zu incaseof.law kommen

Ja. incaseof.law bietet eine vollautomatisierte Anbindung, über die Forderungen direkt aus der Buchhaltung oder dem ERP übergeben werden. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt. Anbindungen an gängige Buchhaltungs- und ERP-Systeme sind über etablierte Integrationswege möglich. Für hohe Fallvolumina beschreibt die Seite Enterprise die Anbindung im Detail.
Nein. incaseof.law ist eine reine Web-Plattform. Erforderlich sind lediglich ein Browser und die Zugangsdaten. Für höhere Fallvolumina steht zusätzlich die Anbindung per API oder Konnektor an das bestehende System zur Verfügung.

05 · Datenschutz und Recht

Wie incaseof.law mit Daten und Schuldnern umgeht

Die Übertragung über unsere Website erfolgt verschlüsselt. Für die Bearbeitung von Kontaktanfragen nutzen wir auch externe Dienstleister. Details regelt die Datenschutzerklärung.
Ja. Die Durchsetzung einer offenen, berechtigten Forderung ist ein berechtigtes Interesse des Unternehmens im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO und deckt die Übermittlung der erforderlichen Schuldnerdaten rechtlich. Diese Daten verarbeiten wir zum Einzug der Forderung. Nach unseren AGB können sie auch an Kreditauskunfteien übermittelt werden, und wir nutzen sie, um unsere eigenen Ansprüche auf Inkassokosten und Verzugszinsen durchzusetzen.
Für die Schuldnerdaten, die wir im Rahmen des Forderungsmanagements für Sie verarbeiten, sind wir Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO; es gilt unser Auftragsverarbeitungsvertrag. Für Ihre eigenen Stamm- und Vertragsdaten als Kunde (Benutzerkonto, Vertragsabwicklung) sind wir eigenständig Verantwortlicher.
Verantwortungsvoll. incaseof.law setzt auf sachlichen, digitalen und telefonischen Dialog statt auf Druck, ohne Außendienst und ohne Hausbesuche. In nachweislichen Notlagen werden Ratenzahlung, Stundung oder in begründeten Fällen ein Verzicht auf Verzugszinsen angeboten. Ein faires Verfahren schützt nicht nur den Schuldner, sondern auch die Reputation des Gläubigers und führt erfahrungsgemäß schneller zur Zahlung: Ruhe für beide Seiten. Betroffene nutzen direkt das Zahlungsportal.
Als in beiden Ländern zugelassenes Institut setzt incaseof.law Forderungen diesseits und jenseits der Grenze aus einer Hand durch. Für österreichische Gläubiger mit deutschen Schuldnern wird in Deutschland die automatisierte Beantragung von Mahn- und Vollstreckungsbescheiden genutzt, umgekehrt greift in Österreich die Mahnklage mit anschließendem Exekutionsantrag im ERV. Die jeweils anwendbaren Kosten- und Zinsregelungen werden länderspezifisch berücksichtigt. Diese doppelte Zulassung unterscheidet incaseof.law von rein national registrierten Anbietern.

Einzelne Fachbegriffe rund um Inkasso und offene Forderungen erklärt das Glossar.

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