ibana und incaseof.law starten Technologiepartnerschaft: Forderungsmanagement direkt aus der Finanzautomatisierungs-Plattform

Die Wiener Finanzautomatisierungsplattform ibana und die LegalTech-Plattform incaseof.law verbinden ab Mai 2026 ihre Plattformen. ibana-Kundinnen und -Kunden können das gesamte außergerichtliche und gerichtliche Forderungsmanagement von incaseof.law künftig direkt aus ihrer gewohnten Oberfläche heraus aktivieren, ohne Medienbruch und ohne Fixkosten.
02.05.2026 5 Min. Lesezeit
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ibana und incaseof.law starten Technologiepartnerschaft: Forderungsmanagement direkt aus der Finanzautomatisierungs-Plattform

Wien, April 2026. Die ibana Software GmbH und die incaseof.law GmbH haben eine strategische Technologiepartnerschaft geschlossen. Ab Mai 2026 erhalten ibana-Kundinnen und -Kunden direkten Zugriff auf das KI-gestützte, volldigitale Forderungsmanagement von incaseof.law, vom außergerichtlichen Mahnschreiben bis zur gerichtlichen Exekutionsführung, ohne Systemwechsel und ohne Fixkosten.

Beide Unternehmen verbinden damit zwei komplementäre FinTech-Welten zu einem durchgängigen Cash-Cycle: von der eingehenden Rechnung über Zahlläufe und Spesenmanagement bis zur titulierten Exekutionsführung. Die Aktivierung erfolgt direkt aus der ibana-Oberfläche heraus, ohne Medienbruch, ohne doppelte Datenerfassung und ohne Zusatzsoftware.

Vom Cash-in zum Cash-out: Der gesamte Cash-Cycle in einer Oberfläche

Bisher waren Finanzautomatisierung und Forderungsmanagement zwei Welten. Unternehmen, die ihre Eingangsrechnungen, Zahlläufe und offenen Posten in einer modernen Plattform abbilden wollen, mussten für den Forderungseinzug auf separate Systeme oder klassische Inkassobüros ausweichen. Das endet mit dieser Partnerschaft. ibana liefert die Automatisierung des Tagesgeschäfts; incaseof.law übernimmt den Moment, in dem aus einer offenen Position eine durchsetzbare Forderung wird.

Für ibana-Kundinnen und -Kunden bedeutet das einen End-to-End-Workflow auf einer Oberfläche. Eine Forderung, die in ibana den Mahnstatus erreicht, kann mit wenigen Klicks an incaseof.law übergeben werden. Ab dort übernimmt die LegalTech-Plattform die gesamte Eskalation, vom außergerichtlichen Mahnschreiben über die Mahnklage am Bezirksgericht bis zur Exekution.

Was die Partnerschaft konkret leistet

Die Integration setzt auf einer REST-API zwischen beiden Plattformen auf. Damit verbunden sind drei klare Vorteile für die Anwenderseite:

  • Keine doppelte Datenerfassung. Forderungsdaten, Schuldnerinformationen und Belege fließen automatisiert in den Inkassoprozess, ohne dass jemand sie noch einmal anlegen muss.

  • Aktivierung direkt aus der Oberfläche. ibana-Kundinnen und -Kunden bleiben in ihrer gewohnten Umgebung. Das Inkasso wird zu einem Status im bestehenden Workflow, nicht zu einem zusätzlichen Tool.

  • Kein Fixkostenrisiko. incaseof.law arbeitet erfolgsbasiert. Das Kostenrisiko des Inkasso- und Gerichtsverfahrens trägt nach österreichischem und deutschem Recht der Schuldner. Für die Gläubigerin entstehen keine Setup-Gebühren, keine Lizenzkosten, keine monatlichen Mindestumsätze.

KI über die gesamte Prozesskette

Beide Plattformen setzen Künstliche Intelligenz nicht als Marketing-Begriff, sondern als Produktionsmittel ein. ibana automatisiert mit KI und Agents die Erfassung von Eingangsrechnungen, das Zahllaufmanagement und das Spesenmanagement. incaseof.law setzt Machine Learning und deterministische Regelwerke ein, um Mahnentscheidungen, Kostenberechnungen, Verzugszinsen und das Fallrouting über die gesamte Prozesskette automatisiert zu treffen. Wie genau diese KI im Forderungsmanagement arbeitet, haben wir in einem eigenen Beitrag beschrieben.

Im Zusammenspiel ergibt sich eine Kette, in der KI nicht punktuell, sondern durchgängig wirkt: vom Belegeingang über die Zahlung bis zur Exekution.

Stimmen aus den Geschäftsführungen

Unsere Mission ist es, Finanzprozesse durch KI und Agents radikal zu vereinfachen. Mit incaseof.law holen wir den letzten, bislang regulatorisch anspruchsvollsten Schritt des Forderungszyklus in unsere Plattform, ohne dass unsere Kundinnen und Kunden das Tool wechseln müssen. Das ist Finanzautomatisierung zu Ende gedacht.

Markus Leimer, Geschäftsführer ibana Software GmbH

ibana ist für uns der ideale Technologiepartner: eine moderne, KI-getriebene Finanzplattform mit echter Produkt-DNA und direktem Zugang zu österreichischen und deutschen KMU. Gemeinsam schaffen wir erstmals einen volldigitalen Cash-Cycle, von der Rechnung bis zur gerichtlichen Exekution, auf einem durch OGH-Judikatur höchstgerichtlich abgesicherten Fundament.

Dr. Maximilian Kindler, CEO incaseof.law GmbH

Höchstgerichtlich validiert: Worauf ibana-Kundinnen sich verlassen können

Forderungseinzug ist eine regulierte Tätigkeit. Das gilt in Österreich wie in Deutschland. incaseof.law verfügt über die österreichische Inkassolizenz nach Gewerbeordnung, eine GISA-Registrierung und eine Akkreditierung für den Elektronischen Rechtsverkehr (ERV), über die alle österreichischen Gerichte direkt elektronisch erreicht werden können. Für den deutschen Markt liegt eine RDG-Lizenz vor (Az. 2024 0000 8388).

Hinzu kommt ein Asset, das in dieser Form keinem anderen Inkassoanbieter im DACH-Raum zur Verfügung steht: Der Oberste Gerichtshof hat das Geschäftsmodell von incaseof.law in seiner Entscheidung 4 Ob 77/23m ausdrücklich bestätigt. Damit ist die automatisierte und KI-gestützte Forderungsbetreibung in Österreich nicht nur technisch möglich, sondern höchstgerichtlich abgesichert. Wie sich der Forderungsmanagement-Rahmen in Österreich und Deutschland im Detail unterscheidet, behandelt unser DACH-Vergleich. Für ibana-Kundinnen und -Kunden, die in beiden Ländern aktiv sind, wird dieser Unterschied im Hintergrund automatisch berücksichtigt.

Verfügbarkeit und nächste Schritte

Die Integration geht im Mai 2026 in Produktion. ibana und incaseof.law begleiten den Launch mit einer gemeinsamen Landing Page, einem koordinierten Newsletter sowie Webinaren für bestehende und interessierte Kundinnen und Kunden beider Plattformen. Die Aktivierung erfolgt opt-in: Wer die Funktion nutzen möchte, gibt seine ausdrückliche Einwilligung über ein Consent-Pop-Up, bevor Daten zwischen den Plattformen ausgetauscht werden. Beide Unternehmen hosten in der EU und haben eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach DSGVO geschlossen.

Die Partnerschaft ist nicht-exklusiv und auf wechselseitige Empfehlung angelegt. Mehr Informationen zur Plattform von ibana finden Sie unter ibana.io. Wer das incaseof.law-Forderungsmanagement direkt evaluieren möchte, kann sich hier einen Überblick über unseren Service holen.

Über die Unternehmen

Über ibana

Die ibana Software GmbH mit Sitz in Wien betreibt eine KI-gestützte Finanzautomatisierungsplattform, die Unternehmen bei Eingangsrechnungen, Zahlläufen, offenen Forderungen und Spesenmanagement Zeit spart. Mit Integrationen zu führenden Buchhaltungs- und ERP-Systemen wie BMD, DATEV und RZL sowie über 3.000 angebundenen Banken ermöglicht ibana einen vollständig digitalen, E-Rechnung-readyen Finanzworkflow. ibana ist DSGVO-konform, hostet in der EU und wird regelmäßig durch unabhängige Security-Tests geprüft. Mehr unter ibana.io.

Über incaseof.law

Die incaseof.law GmbH mit Sitz in Wien betreibt eine volldigitale, KI-basierte Plattform für automatisiertes Forderungsmanagement in Österreich und Deutschland, von der außergerichtlichen Mahnung bis zur gerichtlichen Exekutionsführung. Die Plattform verfügt über eine GISA-Registrierung und österreichische Inkassolizenz nach Gewerbeordnung, eine ERV-Akkreditierung für die direkte Einbringung bei österreichischen Gerichten, eine deutsche RDG-Lizenz (Az. 2024 0000 8388) sowie ein OGH-Präzedenzurteil (4 Ob 77/23m), das das Geschäftsmodell höchstgerichtlich bestätigt. Das Preismodell ist Zero Cost to Creditor: Gläubigerinnen und Gläubiger tragen kein Fixkostenrisiko. Mehr unter incaseof.law.


Verfasst von

Dr. Maximilian Kindler

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