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Staatlich geprüftes Inkassoinstitut § 118 GewO 1994 · GISA 32140156
Verzugszinsen-Rechner Österreich · Stand 2026

Verzugszinsen berechnen für Österreich.

Betrag, Fälligkeit und Schuldnertyp eingeben und sofort sehen, wie viel Ihnen zusätzlich zur offenen Rechnung zusteht. Taggenau, mit den aktuellen österreichischen Sätzen, ohne Anmeldung.

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Staatlich geprüftes Inkassoinstitut
Verzugszinsen-Rechner Kein Konto, keine Anmeldung
Wer schuldet Ihnen das Geld?
Verzugstage

Verzugszinsen für 60 Tage

176,38 €

  • Zinssatz10,73 % p.a.
  • Gesamtsumme10.176,38 €
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Verzugszinsen-Rechner

Was Ihnen zusätzlich zur offenen Rechnung zusteht.

Der Rechner ist mit den aktuellen österreichischen Sätzen vorbelegt: 10,73 Prozent zwischen Unternehmen, 4 Prozent gegenüber Verbrauchern. Kein Konto, keine Anmeldung, das Ergebnis erscheint sofort.

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Format TT.MM.JJJJ, zum Beispiel 01.03.2026.

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So wird gerechnet

10.000,00 € × 10,73 % ÷ 365 × 60 Tage = 176,38 €

Taggenau auf Basis von 365 Tagen, ohne Zinseszins. Verzugszinsen laufen ab dem Tag nach der Fälligkeit.

Ihr Ergebnis

Zinssätze: Stand August 2026

Verzugszinsen für 60 Tage

176,38 €

Diesen Betrag können Sie zusätzlich zur offenen Rechnung verlangen.

  • Verzugstage60
  • Zinssatz10,73 % p.a.
  • Zinsen pro Tag2,94 €
Gesamtsumme10.176,38 €

Zwischen Unternehmen kommt eine Pauschale von 40 Euro für die Kosten des Einzugs dazu.

Berechnung als PDF an Ihre E-Mail-Adresse:

Zinssätze: Basiszinssatz 1,53 %, gültig seit 1. Juli 2025 und bestätigt für 2026, zuzüglich 9,2 Prozentpunkte zwischen Unternehmen. Quelle: Oesterreichische Nationalbank.

Berechnungsgrundlage: offener Betrag mal Zinssatz geteilt durch 365 mal Verzugstage, taggenau und ohne Zinseszins. Normen und Belege stehen in den Quellen und Rechtsgrundlagen.

Kurz erklärt

Wie hoch sind Verzugszinsen in Österreich?

Verzugszinsen sind der gesetzliche Ausgleich dafür, dass eine fällige Rechnung nicht bezahlt wird. Zwischen Unternehmen gelten in Österreich 2026 10,73 Prozent pro Jahr, das sind 9,2 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz von 1,53 Prozent. Gegenüber Verbrauchern sind es 4 Prozent pro Jahr. incaseof.law rechnet taggenau auf Basis von 365 Tagen.

Basiszinssatz 1,53 %, gültig seit 1. Juli 2025 und bestätigt für 2026. Quelle: Oesterreichische Nationalbank (OeNB).

Ausführlich erklärt

Verzugszinsen berechnen: Sätze, Formel und Fristen

Alles, was Sie zur Berechnung brauchen: die aktuellen Sätze, die Formel hinter dem Rechner, der Unterschied zwischen Geschäftskunden und Verbrauchern und die Entwicklung des Zinssatzes seit 2023.

Wie berechnet man Verzugszinsen in Österreich?

Verzugszinsen berechnen Sie mit einer einzigen Formel: offener Betrag mal Zinssatz geteilt durch 365 mal Anzahl der Verzugstage. Bei 10.000 Euro offener Forderung, einem Satz von 10,73 Prozent und 60 Tagen Verzug ergibt das 176,38 Euro. Der Rechner auf dieser Seite nimmt Ihnen genau diese Rechnung ab.

Offener Betrag × Zinssatz ÷ 365 × Verzugstage = Verzugszinsen

Die Berechnung erfolgt taggenau. Das bedeutet: gezählt werden die tatsächlichen Kalendertage zwischen der Fälligkeit Ihrer Rechnung und dem Tag, bis zu dem Sie rechnen, geteilt durch ein Jahr mit 365 Tagen. Diese Konvention ist in Österreich für Geldforderungen üblich. Zinseszinsen fallen dabei nicht an: gerechnet wird immer auf die offene Hauptforderung, nicht auf bereits aufgelaufene Zinsen.

Verzugszinsen zwischen Unternehmen und gegenüber Verbrauchern

Österreich kennt zwei Sätze. Zwischen Unternehmen gilt ein beweglicher Satz von 9,2 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz, aktuell also 10,73 Prozent pro Jahr. Gegenüber Verbrauchern gilt ein fester gesetzlicher Satz von 4 Prozent pro Jahr. Wer den niedrigeren Verbrauchersatz auf eine Geschäftsforderung anwendet, verschenkt Geld.

Verzugszinsen in Österreich: Unternehmen im Vergleich zu Verbrauchern
KriteriumUnternehmen (B2B)Verbraucher (B2C)
Zinssatz 202610,73 % pro Jahr4 % pro Jahr
ZusammensetzungBasiszinssatz 1,53 % plus 9,2 ProzentpunkteFester gesetzlicher Satz
Beginn des VerzugsAutomatisch nach Ablauf des ZahlungszielsIn der Regel erst nach Mahnung
Mahnung nötig?Nein, bei vereinbartem ZahlungszielJa, in der Regel
Pauschale für Kosten des Einzugs40 Euro pro ForderungKein Anspruch
Verjährung3 Jahre3 Jahre

Stand 2026. Basiszinssatz 1,53 %, gültig seit 1. Juli 2025 und bestätigt für 2026 (Quelle: Oesterreichische Nationalbank). Ausführlich im Ratgeber: Verzugszinsen in Österreich berechnen, der B2B-Leitfaden.

Ab wann ist ein Kunde in Verzug?

Der Verzug beginnt am Tag nach der Fälligkeit. Steht auf Ihrer Rechnung ein Zahlungsziel von 30 Tagen, läuft die Zinsuhr ab dem 31. Tag. Zwischen Unternehmen brauchen Sie dafür keine vorherige Mahnung: der Verzug tritt mit Ablauf des vereinbarten Zahlungsziels automatisch ein. Wurde gar kein Zahlungsziel vereinbart, gilt die gesetzliche Frist von 30 Tagen ab Zugang und Fälligkeit der Rechnung.

  • Halten Sie das Zahlungsziel immer schriftlich auf der Rechnung fest. Formulierungen wie "zeitnah" öffnen Auslegungsspielraum.
  • Stellen Sie Rechnungen sofort. Je früher die Frist startet, desto früher laufen die Zinsen.
  • Dokumentieren Sie jede Mahnung mit Datum. Im Streitfall zählt der Nachweis, nicht die Erinnerung. Eine saubere Mahnung schreiben Sie in wenigen Minuten.

Wie hoch sind die Verzugszinsen pro Tag?

Die Tageszinsen ergeben sich aus offenem Betrag mal Zinssatz geteilt durch 365. Bei 10.000 Euro und einem Satz von 10,73 Prozent sind das 2,94 Euro pro Tag. In 30 Tagen summiert sich das auf rund 88 Euro, in einem vollen Jahr auf 1.073 Euro. Genau diesen Tagessatz zeigt der Rechner oben für Ihren Betrag mit an.

Ein Rechenbeispiel aus der Praxis

Ihr Unternehmen stellt einem Geschäftskunden 15.000 Euro in Rechnung, Zahlungsziel 30 Tage. Der Kunde zahlt erst 60 Tage nach Fälligkeit.

Beispielrechnung für eine Forderung über 15.000 Euro mit 60 Tagen Verzug
PositionWert
Offener Rechnungsbetrag15.000,00 €
Zinssatz (Unternehmen)10,73 % pro Jahr
Verzugstage60
Zinsen pro Tag4,41 €
Verzugszinsen gesamt264,58 €
Pauschale für Kosten des Einzugs40,00 €
Gesamtforderung15.304,58 €

Beispielhafte Darstellung, Stand 2026. Gerechnet mit 15.000 × 10,73 % ÷ 365 × 60 Tage. Zusätzlich zu den Zinsen steht Ihnen zwischen Unternehmen eine Pauschale von 40 Euro für die Kosten des Einzugs zu, ohne dass Sie einen Einzelnachweis führen müssen.

Wie hat sich der Verzugszinssatz entwickelt?

Der Satz zwischen Unternehmen ist beweglich: er hängt am Basiszinssatz, den die Oesterreichische Nationalbank zum 1. Jänner und zum 1. Juli festlegt. Maßgeblich ist der Satz, der am ersten Tag jenes Halbjahres gilt, in dem der Verzug eintritt. Seit dem Hochpunkt 2024 ist der Satz deutlich gesunken.

Entwicklung von Basiszinssatz und Verzugszinssatz zwischen Unternehmen seit 2023
Gültig abBasiszinssatzVerzugszinssatz Unternehmen
1. Juli 2026 (aktuell)1,53 %10,73 %
1. Jänner 20261,53 %10,73 %
1. Juli 20251,53 %10,73 %
1. Jänner 20252,53 %11,73 %
1. Juli 20243,88 %13,08 %
1. Jänner 20243,88 %13,08 %
1. Juli 20233,38 %12,58 %
1. Jänner 20231,88 %11,08 %

Quelle: Oesterreichische Nationalbank, Basiszinssatz (Anknüpfungszinssätze), abgerufen im Juli 2026. Der Verzugszinssatz zwischen Unternehmen ergibt sich aus dem Basiszinssatz zuzüglich 9,2 Prozentpunkten. Der Satz gegenüber Verbrauchern liegt unverändert bei 4 Prozent pro Jahr.

Was Sie zusätzlich zu den Zinsen verlangen können

Zwischen Unternehmen steht Ihnen neben den Verzugszinsen eine Pauschale von 40 Euro pro Forderung für die Kosten des Einzugs zu. Diesen Betrag können Sie ohne Einzelnachweis ansetzen. Liegen Ihre tatsächlichen Kosten höher, etwa weil Sie ein Inkassoinstitut beauftragen, können Sie auch den höheren Betrag geltend machen. Was dabei auf Sie zukommt, steht auf der Seite Inkassokosten: die Verzugskosten trägt der säumige Schuldner, Ihre Hauptforderung bleibt zu 100 Prozent bei Ihnen.

Bleibt die Rechnung trotz Zinsen und Mahnungen offen, hilft die Übersicht Rechnung nicht bezahlt bei den nächsten Schritten, und wenn der Kunde auf Mahnungen gar nicht mehr reagiert, sortiert Kunde zahlt nicht die Möglichkeiten. Wie viele Mahnungen davor üblich sind, behandelt der Ratgeber zu Mahnungen in Österreich. Wichtig ist der Zeitpunkt: Geschäftsforderungen verjähren in Österreich nach drei Jahren ab Fälligkeit, und die Verzugszinsen verjähren in derselben Frist wie die Hauptforderung.

Und wenn er trotzdem nicht zahlt

Zinsen sind das Argument. Das Geld holt jemand anderer.

Verzugszinsen zeigen dem Schuldner, dass Warten teuer wird. Wenn das nicht reicht, übernimmt incaseof.law als staatlich konzessioniertes Inkassoinstitut. Sie können online Inkasso beauftragen und Ihre Forderung inklusive der berechneten Zinsen in wenigen Minuten übergeben. Was danach passiert, beschreibt der Ablauf bei incaseof.law Schritt für Schritt.

1

Forderung übergeben

Laden Sie die offene Rechnung digital hoch, inklusive der aufgelaufenen Verzugszinsen. Oder übergeben Sie sie automatisiert aus Ihrer Buchhaltung.

In rund 3 Minuten
2

Wir fordern konsequent

Als lizenziertes, vom OGH bestätigtes Inkassoinstitut fordern wir Ihren Schuldner zur Zahlung auf, außergerichtlich und, wenn nötig, gerichtlich über den Elektronischen Rechtsverkehr.

In Sekunden geprüft Konsequent eskaliert
3

Auszahlung auf Ihr Konto

Nach erfolgreichem Einzug zahlen wir aus, 100 % der Forderung, abzugsfrei für Sie. Den Status sehen Sie jederzeit transparent in Ihrem Portal.

Abzugsfrei ausgezahlt
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Kein Vertrag, kein Mindestvolumen, keine Kosten für Gläubiger.

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Lizenziertes Inkassoinstitut in Österreich und Deutschland, vom OGH bestätigt.

Häufige Fragen

Alles zu den Verzugszinsen.

Von der Höhe über den Unterschied zwischen Geschäftskunden und Verbrauchern bis zum Zinseszins. Ihre Frage ist nicht dabei? Wir antworten persönlich.

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Zwischen Unternehmen liegen die gesetzlichen Verzugszinsen in Österreich 2026 bei 10,73 Prozent pro Jahr: 9,2 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz von 1,53 Prozent. Gegenüber Verbrauchern beträgt der gesetzliche Verzugszinssatz 4 Prozent pro Jahr. Der Basiszinssatz gilt unverändert seit 1. Juli 2025 und ist für 2026 bestätigt (Quelle: Oesterreichische Nationalbank).
Zwischen Unternehmen gilt 2026 ein Satz von 10,73 Prozent pro Jahr, und der Verzug beginnt nach Ablauf des Zahlungsziels automatisch. Gegenüber Verbrauchern gilt ein gesetzlicher Satz von 4 Prozent pro Jahr, und in der Regel ist zuvor eine Mahnung nötig. Zusätzlich steht Ihnen zwischen Unternehmen eine Pauschale von 40 Euro für die Kosten des Einzugs zu.
Ab dem Tag nach Fälligkeit. Steht auf Ihrer Rechnung ein Zahlungsziel von 30 Tagen, läuft die Zinsuhr ab dem 31. Tag. Zwischen Unternehmen tritt der Verzug mit Ablauf des Zahlungsziels automatisch ein, eine vorherige Mahnung ist dafür nicht nötig. Gegenüber Verbrauchern ist eine Mahnung in der Regel Voraussetzung.
In der Regel nicht. Verzugszinsen werden in Österreich auf die offene Hauptforderung berechnet, nicht auf bereits aufgelaufene Zinsen. Zinseszinsen sind nur eingeschränkt möglich, etwa ab dem Zeitpunkt einer Klage oder bei ausdrücklicher Vereinbarung. Der Rechner von incaseof.law arbeitet deshalb ohne Zinseszins.
Die Tageszinsen ergeben sich aus offenem Betrag mal Zinssatz geteilt durch 365. Bei 10.000 Euro offener Forderung und einem Satz von 10,73 Prozent sind das 2,94 Euro pro Tag, also rund 88 Euro in 30 Tagen. Der Rechner auf dieser Seite zeigt den Tagessatz für Ihren Betrag direkt mit an.
Mit der Formel: offener Betrag mal Zinssatz geteilt durch 365 mal Anzahl der Verzugstage. Bei 10.000 Euro, einem Satz von 10,73 Prozent und 60 Tagen Verzug ergibt das 176,38 Euro an Verzugszinsen. incaseof.law rechnet taggenau auf Basis von 365 Tagen, genau wie der Rechner auf dieser Seite.
Gesetzliche Verzugszinsen dürfen Sie zwischen Unternehmen in Österreich 2026 mit 10,73 Prozent pro Jahr verrechnen: 9,2 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz von 1,53 Prozent. Gegenüber Verbrauchern beträgt der gesetzliche Satz 4 Prozent pro Jahr. Der Verzugszinsen-Rechner von incaseof.law ermittelt den Betrag taggenau auf Basis von 365 Tagen.

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