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Staatlich geprüftes Inkassoinstitut § 118 GewO 1994 · GISA 32140156
Lizenziert in AT und DE · OGH-bestätigt

Außergerichtlich oder gerichtlich? Der Vergleich.

Der außergerichtliche Einzug klärt die meisten offenen Rechnungen, ohne dass ein Gericht beteiligt ist. incaseof.law führt Ihre Forderung durch alle Stufen und geht nur dann vor Gericht, wenn die erste Stufe nicht reicht.

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Bis zur Auszahlung

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Kurz erklärt

Wann reicht außergerichtliches Inkasso, wann braucht es die Mahnklage?

Der außergerichtliche Einzug reicht, solange der Schuldner zahlungsfähig ist und auf Schreiben reagiert: incaseof.law fordert ihn als lizenziertes Inkassoinstitut zur Zahlung auf, 2026 sind es im Schnitt rund 21 Tage bis zur Auszahlung. Bleibt die Zahlung aus, folgt die Mahnklage, also der Antrag auf einen Zahlungsbefehl beim Bezirksgericht.

Grundlage: Zivilprozessordnung, Mahnverfahren und Zahlungsbefehl. Die 21 Tage sind der Durchschnitt aus den Verfahren im incaseof.law-Netzwerk. Stand: August 2026.

Der Verlauf

Vom Mahnschreiben bis zur Vollstreckung: die vier Stufen.

Jede Stufe wird nur eingeleitet, wenn die vorige nicht zum Ziel geführt hat. Die ersten beiden Stufen laufen ohne Gericht. Wie der Einzug im Detail abläuft, zeigt so funktioniert incaseof.law.

1 Sie

Ihre eigene Mahnung

Eine sachliche Zahlungserinnerung, danach eine Mahnung mit klarer Frist. Rechtlich genügt eine Mahnung mit Frist, weiteres Nachmahnen ist Kulanz und keine Pflicht.

Ohne Gericht
2 incaseof.law

Außergerichtliche Aufforderung

incaseof.law fordert den Schuldner als lizenziertes, vom OGH bestätigtes Inkassoinstitut zur Zahlung auf, es folgen Erinnerung und letzte Mahnung. Die meisten Fälle enden hier.

Der Normalfall
3 Bezirksgericht

Gerichtlicher Titel

Bleibt die Zahlung aus, folgt die Mahnklage: der Antrag auf einen Zahlungsbefehl, eingebracht über den Elektronischen Rechtsverkehr. Der Schuldner hat vier Wochen für Einspruch oder Zahlung.

Einspruchsfrist 4 Wochen
4 falls nötig

Vollstreckung

Reagiert der Schuldner nicht, wird der Zahlungsbefehl rechtskräftig und vollstreckbar. Aus dem Exekutionstitel folgt die Vollstreckung, etwa als Forderungs-, Konto- oder Fahrnisexekution.

Letzter Schritt

Nächster Schritt

Die erste Stufe kostet Sie nichts von Ihrer Hauptforderung.

Sie übergeben die offene Rechnung, incaseof.law fordert den Schuldner zur Zahlung auf und geht nur weiter, wenn es nötig wird. Kein Vertrag, kein Mindestvolumen, keine Kosten für Gläubiger.

Im Vergleich

Außergerichtlich oder gerichtlich: der direkte Vergleich.

Beide Wege führen zum selben Ziel, sie unterscheiden sich in Dauer, Kostenlogik und Aufwand. Die Tabelle nennt beide Seiten, auch die Nachteile.

Stand: August 2026

Außergerichtlicher Einzug und gerichtlicher Weg im Vergleich (Stand: August 2026)
MerkmalAußergerichtlicher EinzugGerichtlicher Weg (Mahnklage)
Was passiertZahlungsaufforderung, Erinnerung und letzte Mahnung durch ein lizenziertes Inkassoinstitut.Antrag auf einen Zahlungsbefehl beim Bezirksgericht, eingebracht über den Elektronischen Rechtsverkehr.
Dauerca. 21 Tage bis zur Auszahlung im Schnitt, oft nur wenige Tage.8 bis 10 Wochen bis zur Rechtskraft des Zahlungsbefehls, bei Einspruch Monate.
Kosten-LogikVerzugszinsen und Inkassokosten entstehen durch den Verzug und gehören zum Verzugsschaden.Pauschalgebühr des Gerichts nach Streitwert, ab 5.000 Euro dazu Anwaltskosten nach Tarif.
Wer die Kosten trägtDer säumige Schuldner. Ihre Hauptforderung bleibt ungekürzt.Bei Erfolg der Schuldner. Ist er zahlungsunfähig, bleiben die Verfahrenskosten beim Gläubiger.
Ihr AufwandRechnung übergeben, Status jederzeit im Portal ansehen.Ebenfalls nur die Übergabe: incaseof.law bereitet die Mahnklage vor und bringt sie ein.
Anwalt nötigNein, incaseof.law tritt als lizenziertes Inkassoinstitut selbst auf.Bis 5.000 Euro Streitwert nicht. Darüber besteht grundsätzlich Anwaltspflicht, dann übernimmt die Partnerkanzlei Biedermann & Belihart.
ErgebnisZahlung ohne Gerichtsverfahren, danach Auszahlung von 100 % der Hauptforderung.Vollstreckbarer Titel als Grundlage für die Exekution.
Wann sinnvollSolange der Schuldner erreichbar und zahlungsfähig ist. Das ist der Normalfall.Wenn die außergerichtliche Stufe ohne Zahlung endet, ein Titel gebraucht wird oder die Verjährung droht.

Bewertungskriterien: Ablauf, Dauer, Kostenlogik, Kostentragung, Aufwand auf Ihrer Seite, Anwaltspflicht, Ergebnis und Einsatzfall. Die Angaben zum gerichtlichen Weg beziehen sich auf das österreichische Mahnverfahren. Die 21 Tage sind der Durchschnitt aus den Verfahren im incaseof.law-Netzwerk. Stand: August 2026.

Die Entscheidung

Woran Sie erkennen, welcher Weg dran ist.

Die Frage ist selten entweder oder, sondern wann. Diese Merkmale entscheiden, ob die außergerichtliche Stufe reicht oder ob es den Titel braucht.

Der Normalfall

Wann der außergerichtliche Einzug reicht

  • Der Schuldner ist erreichbar und zahlungsfähig.
  • Die Forderung ist unstrittig, Auftrag, Lieferung und Rechnung sind belegt.
  • Eine Mahnung mit Frist ist raus, die Frist ist verstrichen.
  • Sie wollen die Kundenbeziehung nicht über ein Gerichtsverfahren belasten.

Der Ausnahmefall

Wann der gerichtliche Weg nötig wird

  • Der Schuldner reagiert auf keine Stufe der außergerichtlichen Aufforderung.
  • Die Forderung droht zu verjähren; viele laufende Geschäftsforderungen verjähren in Österreich nach drei Jahren.
  • Sie brauchen einen vollstreckbaren Titel, etwa für eine Forderungs- oder Kontoexekution.
  • Der Schuldner bestreitet die Forderung, es kommt auf den Nachweis an.

Beide Wege, ein Zugang

Sie übergeben einmal und behalten beide Wege offen.

Nach der Übergabe entscheidet der Verlauf, nicht Ihr Kalender: außergerichtlich zuerst, gerichtlich nur, wenn es nötig wird. Beides läuft über denselben Zugang.

Der gerichtliche Weg

Was im Mahnverfahren tatsächlich passiert.

Das Mahnverfahren ist kein Prozess mit Verhandlung, sondern ein formalisierter Antrag. Diese drei Punkte bestimmen den Verlauf.

Stand: August 2026

Kostenpositionen im gerichtlichen Verfahren und wer sie trägt (Stand: August 2026)
PositionBemessungWer trägt sie
Gerichtsgebühr, GGGPauschalgebühr nach Streitwert, fällig beim Einbringen der KlageBei Erfolg vom Schuldner zu ersetzen
Zustellkosten und Auslagenfallen zusätzlich anmit der Hauptforderung geltend zu machen
Anwaltskosten, RATGTarif nach Streitwert, erst ab 5.000 Euro bei anwaltlicher FührungVom Schuldner zu ersetzen

Bei Erfolg sind die Verfahrenskosten dem Beklagten aufzuerlegen und mit der Hauptforderung im Zahlungsbefehl geltend zu machen. Voraussetzung ist, dass der Schuldner zahlungsfähig ist, sonst bleiben die Kosten beim Gläubiger. Die exakte Gerichtsgebühr richtet sich nach dem Gerichtsgebührengesetz und ändert sich regelmäßig, maßgeblich sind die amtlichen Quellen. Stand: August 2026.

Kundenstimmen

Das sagen Auftraggeber, die ihre Forderung übergeben haben.

Bewertung der Auftraggeber auf Google

Ich bin InCase of Law unglaublich dankbar. Der gesamte Ablauf war extrem einfach und hat komplett ohne direkten Kommunikationsaufwand funktioniert. Ich habe lediglich meine Rechnung hochgeladen – innerhalb der ersten Stunde wurde bereits die erste Mahnung verschickt. Was mir über einen Monat Ärger, Nachlaufen und unbeantwortete Nachrichten eingebracht hat, wurde durch InCase of Law innerhalb eines Tages gelöst: Bereits am nächsten Tag wurde meine gesamte Hauptforderung bezahlt. Ich kann den Service uneingeschränkt empfehlen und werde ihn bei zukünftigen offenen Forderungen definitiv wieder nutzen. Vielen Dank für die schnelle und professionelle Unterstützung!
Nicolette Nikelsom07/2026
Ich habe mich bei incaseof.law vom ersten Gespräch an bestens aufgehoben gefühlt. Alles wurde verständlich erklärt, Rückfragen wurden sofort beantwortet und das Ergebnis war über meinen Erwartungen. Vielen Dank für die großartige Unterstützung!
Mario Eichhorn10/2025
Die Zusammenarbeit mit Dr. Kindler verläuft ausgezeichnet. Die Kommunikation ist top und meine Rückfragen wurden zuverlässig und ausführlich beantwortet. Sehr zu empfehlen!
Florian K12/2025
Sehr vertrauenswürdige Partner mit welchen es Spaß macht zu arbeiten. Absolute Empfehlung!
Bernd Pichler11/2025
Super zufrieden und sehr gute Unterstützung!
Reinhard Wachmann03/2026

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EY Scale-up Award, Rising Star 2026

Zum zweiten Mal in Folge als Rising Star beim EY Scale-up Award ausgezeichnet, Kategorie FinTech und InsurTech. Zum Blogartikel

Recht, Geld und Ruhe, aus einer Hand

Eine Lösung, die drei Dinge sichert: Ihr Recht, Ihr Geld und Ihre Ruhe.

incaseof.law ist ein lizenziertes Inkassoinstitut in Österreich und Deutschland, mit einem vom OGH bestätigten Modell. Sie übergeben die Mahnklage digital, wir bringen sie über den Elektronischen Rechtsverkehr ein.

Recht

Lizenziert und OGH-bestätigt

Wir bereiten die Mahnklage vor und bringen sie über den Elektronischen Rechtsverkehr ein, rechtssicher und unter menschlicher Kontrolle. Sie müssen nicht selbst vor Gericht.

Konzession nach GewO 1994
Elektronischer Rechtsverkehr
Vom OGH bestätigt
Geld

100 % gehen an Sie

Wir behalten keinen Anteil der Hauptforderung ein. Die Gerichtsgebühr ersetzt der Schuldner, die Inkassogebühren schuldet er als Nebenforderung.

Keine Erfolgsprovision
Kein Abzug von der Forderung
Verzugskosten trägt der Schuldner
Ruhe

Sie behalten die Kontrolle

Sie übergeben die Forderung digital und behalten den Status im Blick. Wer anwaltlich vertreten sein möchte, wechselt mit einem Klick zur Partnerkanzlei.

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Übergeben Sie Ihre offene Forderung digital, den Rest führt incaseof.law durch, bis zum Antrag auf Zahlungsbefehl. Für Fragen nehmen Sie vorab Kontakt mit uns auf.

Häufige Fragen

Außergerichtlich oder gerichtlich: Ihre Fragen.

Von der Dauer über die Kosten bis zur Anwaltspflicht. Ihre Frage ist nicht dabei? Wir antworten persönlich.

Kontakt aufnehmen
Der außergerichtliche Einzug reicht in der Regel, solange der Schuldner erreichbar und zahlungsfähig ist und die Forderung unstrittig ist. Weil die Zahlungsaufforderung von einem lizenzierten, vom OGH bestätigten Inkassoinstitut kommt, wird sie ernst genommen. Ein erheblicher Teil der Forderungen wird schon in dieser Stufe beglichen.
Beim außergerichtlichen Inkasso fordert ein spezialisiertes Institut den Schuldner ohne Beteiligung eines Gerichts zur Zahlung auf. Die Mahnklage ist der formelle Antrag beim Bezirksgericht auf einen Zahlungsbefehl. Das Ziel ist unterschiedlich: die Zahlung selbst gegenüber einem vollstreckbaren Titel.
Zwischen Übergabe und Auszahlung vergehen bei incaseof.law im Durchschnitt rund 21 Tage. Zahlt der Schuldner bereits auf die erste Aufforderung, ist der Fall oft in wenigen Tagen erledigt. Den Stand jeder Forderung sehen Sie bis zur Auszahlung im Portal.
Vom Einbringen bis zur Rechtskraft des Zahlungsbefehls vergehen in unproblematischen Fällen acht bis zehn Wochen. Bei elektronischer Einbringung über den Elektronischen Rechtsverkehr verkürzt sich der erste Abschnitt deutlich. Erhebt der Schuldner Einspruch, wechselt das Verfahren ins streitige Stadium und kann sich um Monate verlängern.
Bei Erfolg sind die Verfahrenskosten dem Beklagten aufzuerlegen und werden mit der Hauptforderung im Zahlungsbefehl geltend gemacht. Voraussetzung ist, dass der Schuldner zahlungsfähig ist, sonst bleiben die Kosten beim Gläubiger. Die Gerichtsgebühr richtet sich nach dem Streitwert.
Bis zu einem Streitwert von 5.000 Euro nicht. Über incaseof.law wird die Mahnklage bis zu dieser Grenze anwaltsfrei über den Elektronischen Rechtsverkehr eingebracht. Darüber besteht grundsätzlich Anwaltspflicht, dann übernimmt die Partnerkanzlei Biedermann und Belihart.

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