Außergerichtlich oder gerichtlich? Der Vergleich.
Der außergerichtliche Einzug klärt die meisten offenen Rechnungen, ohne dass ein Gericht beteiligt ist. incaseof.law führt Ihre Forderung durch alle Stufen und geht nur dann vor Gericht, wenn die erste Stufe nicht reicht.
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Kurz erklärt
Wann reicht außergerichtliches Inkasso, wann braucht es die Mahnklage?
Der außergerichtliche Einzug reicht, solange der Schuldner zahlungsfähig ist und auf Schreiben reagiert: incaseof.law fordert ihn als lizenziertes Inkassoinstitut zur Zahlung auf, 2026 sind es im Schnitt rund 21 Tage bis zur Auszahlung. Bleibt die Zahlung aus, folgt die Mahnklage, also der Antrag auf einen Zahlungsbefehl beim Bezirksgericht.
Grundlage: Zivilprozessordnung, Mahnverfahren und Zahlungsbefehl. Die 21 Tage sind der Durchschnitt aus den Verfahren im incaseof.law-Netzwerk. Stand: August 2026.
Der Verlauf
Vom Mahnschreiben bis zur Vollstreckung: die vier Stufen.
Jede Stufe wird nur eingeleitet, wenn die vorige nicht zum Ziel geführt hat. Die ersten beiden Stufen laufen ohne Gericht. Wie der Einzug im Detail abläuft, zeigt so funktioniert incaseof.law.
Ihre eigene Mahnung
Eine sachliche Zahlungserinnerung, danach eine Mahnung mit klarer Frist. Rechtlich genügt eine Mahnung mit Frist, weiteres Nachmahnen ist Kulanz und keine Pflicht.
Ohne GerichtAußergerichtliche Aufforderung
incaseof.law fordert den Schuldner als lizenziertes, vom OGH bestätigtes Inkassoinstitut zur Zahlung auf, es folgen Erinnerung und letzte Mahnung. Die meisten Fälle enden hier.
Der NormalfallGerichtlicher Titel
Bleibt die Zahlung aus, folgt die Mahnklage: der Antrag auf einen Zahlungsbefehl, eingebracht über den Elektronischen Rechtsverkehr. Der Schuldner hat vier Wochen für Einspruch oder Zahlung.
Einspruchsfrist 4 WochenVollstreckung
Reagiert der Schuldner nicht, wird der Zahlungsbefehl rechtskräftig und vollstreckbar. Aus dem Exekutionstitel folgt die Vollstreckung, etwa als Forderungs-, Konto- oder Fahrnisexekution.
Letzter SchrittNächster Schritt
Die erste Stufe kostet Sie nichts von Ihrer Hauptforderung.
Sie übergeben die offene Rechnung, incaseof.law fordert den Schuldner zur Zahlung auf und geht nur weiter, wenn es nötig wird. Kein Vertrag, kein Mindestvolumen, keine Kosten für Gläubiger.
Im Vergleich
Außergerichtlich oder gerichtlich: der direkte Vergleich.
Beide Wege führen zum selben Ziel, sie unterscheiden sich in Dauer, Kostenlogik und Aufwand. Die Tabelle nennt beide Seiten, auch die Nachteile.
Stand: August 2026
| Merkmal | Außergerichtlicher Einzug | Gerichtlicher Weg (Mahnklage) |
|---|---|---|
| Was passiert | Zahlungsaufforderung, Erinnerung und letzte Mahnung durch ein lizenziertes Inkassoinstitut. | Antrag auf einen Zahlungsbefehl beim Bezirksgericht, eingebracht über den Elektronischen Rechtsverkehr. |
| Dauer | ca. 21 Tage bis zur Auszahlung im Schnitt, oft nur wenige Tage. | 8 bis 10 Wochen bis zur Rechtskraft des Zahlungsbefehls, bei Einspruch Monate. |
| Kosten-Logik | Verzugszinsen und Inkassokosten entstehen durch den Verzug und gehören zum Verzugsschaden. | Pauschalgebühr des Gerichts nach Streitwert, ab 5.000 Euro dazu Anwaltskosten nach Tarif. |
| Wer die Kosten trägt | Der säumige Schuldner. Ihre Hauptforderung bleibt ungekürzt. | Bei Erfolg der Schuldner. Ist er zahlungsunfähig, bleiben die Verfahrenskosten beim Gläubiger. |
| Ihr Aufwand | Rechnung übergeben, Status jederzeit im Portal ansehen. | Ebenfalls nur die Übergabe: incaseof.law bereitet die Mahnklage vor und bringt sie ein. |
| Anwalt nötig | Nein, incaseof.law tritt als lizenziertes Inkassoinstitut selbst auf. | Bis 5.000 Euro Streitwert nicht. Darüber besteht grundsätzlich Anwaltspflicht, dann übernimmt die Partnerkanzlei Biedermann & Belihart. |
| Ergebnis | Zahlung ohne Gerichtsverfahren, danach Auszahlung von 100 % der Hauptforderung. | Vollstreckbarer Titel als Grundlage für die Exekution. |
| Wann sinnvoll | Solange der Schuldner erreichbar und zahlungsfähig ist. Das ist der Normalfall. | Wenn die außergerichtliche Stufe ohne Zahlung endet, ein Titel gebraucht wird oder die Verjährung droht. |
Was für wen passt: Solange Ihr Kunde erreichbar und zahlungsfähig ist, ist der außergerichtliche Einzug der schnellere Weg, weil die Verzugskosten der Schuldner trägt und Ihre Hauptforderung ungekürzt bleibt. Erst wenn keine Stufe eine Zahlung auslöst, lohnt der gerichtliche Weg: dort geht es um den vollstreckbaren Titel, nicht mehr um die Ansprache. Wie das Verfahren abläuft, steht auf der Seite zur Mahnklage. Geht es um offene Mieten, Betriebskosten oder Rücklagen, kommt zusätzlich die Räumungsklage in Frage. Was der Einzug kostet, zeigt die Übersicht der Inkassokosten.
Bewertungskriterien: Ablauf, Dauer, Kostenlogik, Kostentragung, Aufwand auf Ihrer Seite, Anwaltspflicht, Ergebnis und Einsatzfall. Die Angaben zum gerichtlichen Weg beziehen sich auf das österreichische Mahnverfahren. Die 21 Tage sind der Durchschnitt aus den Verfahren im incaseof.law-Netzwerk. Stand: August 2026.
Die Entscheidung
Woran Sie erkennen, welcher Weg dran ist.
Die Frage ist selten entweder oder, sondern wann. Diese Merkmale entscheiden, ob die außergerichtliche Stufe reicht oder ob es den Titel braucht.
Der Normalfall
Wann der außergerichtliche Einzug reicht
- Der Schuldner ist erreichbar und zahlungsfähig.
- Die Forderung ist unstrittig, Auftrag, Lieferung und Rechnung sind belegt.
- Eine Mahnung mit Frist ist raus, die Frist ist verstrichen.
- Sie wollen die Kundenbeziehung nicht über ein Gerichtsverfahren belasten.
Der Ausnahmefall
Wann der gerichtliche Weg nötig wird
- Der Schuldner reagiert auf keine Stufe der außergerichtlichen Aufforderung.
- Die Forderung droht zu verjähren; viele laufende Geschäftsforderungen verjähren in Österreich nach drei Jahren.
- Sie brauchen einen vollstreckbaren Titel, etwa für eine Forderungs- oder Kontoexekution.
- Der Schuldner bestreitet die Forderung, es kommt auf den Nachweis an.
Sie müssen diese Entscheidung nicht allein treffen: incaseof.law prüft nach der Übergabe, welche Stufe für Ihre Forderung angemessen ist, und leitet die nächste erst ein, wenn die vorige nicht zum Ziel geführt hat. Was Sie tun können, solange die Rechnung noch frisch ist, steht unter Kunde zahlt nicht. Wie Sie eine Forderung in wenigen Minuten abgeben, zeigt Inkasso beauftragen.
Beide Wege, ein Zugang
Sie übergeben einmal und behalten beide Wege offen.
Nach der Übergabe entscheidet der Verlauf, nicht Ihr Kalender: außergerichtlich zuerst, gerichtlich nur, wenn es nötig wird. Beides läuft über denselben Zugang.
Der gerichtliche Weg
Was im Mahnverfahren tatsächlich passiert.
Das Mahnverfahren ist kein Prozess mit Verhandlung, sondern ein formalisierter Antrag. Diese drei Punkte bestimmen den Verlauf.
Antrag auf Zahlungsbefehl
Das Mahnverfahren ist ein vereinfachtes Zivilverfahren für unstrittige Geldforderungen bis 75.000 Euro. Das Bezirksgericht prüft formal, ohne mündliche Verhandlung und ohne Beweisaufnahme.
Vier Wochen für den Schuldner
Mit der Zustellung beginnt die Einspruchsfrist von vier Wochen. In dieser Zeit zahlt der Schuldner, erhebt Einspruch oder bleibt untätig.
Rechtskraft und Vollstreckung
Bleibt der Schuldner untätig, wird der Zahlungsbefehl rechtskräftig und vollstreckbar. Bei Einspruch wechselt der Fall ins ordentliche Verfahren.
Stand: August 2026
| Position | Bemessung | Wer trägt sie |
|---|---|---|
| Gerichtsgebühr, GGG | Pauschalgebühr nach Streitwert, fällig beim Einbringen der Klage | Bei Erfolg vom Schuldner zu ersetzen |
| Zustellkosten und Auslagen | fallen zusätzlich an | mit der Hauptforderung geltend zu machen |
| Anwaltskosten, RATG | Tarif nach Streitwert, erst ab 5.000 Euro bei anwaltlicher Führung | Vom Schuldner zu ersetzen |
Bei Erfolg sind die Verfahrenskosten dem Beklagten aufzuerlegen und mit der Hauptforderung im Zahlungsbefehl geltend zu machen. Voraussetzung ist, dass der Schuldner zahlungsfähig ist, sonst bleiben die Kosten beim Gläubiger. Die exakte Gerichtsgebühr richtet sich nach dem Gerichtsgebührengesetz und ändert sich regelmäßig, maßgeblich sind die amtlichen Quellen. Stand: August 2026.
Bis zu einem Streitwert von 5.000 Euro bringt incaseof.law die Mahnklage anwaltsfrei über den Elektronischen Rechtsverkehr ein, darüber führt die Partnerkanzlei Biedermann & Belihart das Verfahren.
Kundenstimmen
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Recht, Geld und Ruhe, aus einer Hand
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incaseof.law ist ein lizenziertes Inkassoinstitut in Österreich und Deutschland, mit einem vom OGH bestätigten Modell. Sie übergeben die Mahnklage digital, wir bringen sie über den Elektronischen Rechtsverkehr ein.
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Wir bereiten die Mahnklage vor und bringen sie über den Elektronischen Rechtsverkehr ein, rechtssicher und unter menschlicher Kontrolle. Sie müssen nicht selbst vor Gericht.
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Häufige Fragen
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WeiterlesenQuellen und Rechtsgrundlagen
- § 244 ZPO, Mahnverfahren und Wertgrenze 75.000 Euro (RIS, 2026)
- § 248 ZPO, Einspruch gegen den Zahlungsbefehl, vier Wochen (RIS, 2026)
- Gerichtsgebührengesetz (GGG), Tarifpost 1 (RIS, 2026)
- § 1333 ABGB, Verzugszinsen und Verzugskosten (RIS, 2026)
- Verordnung über die Höchstsätze der Inkassoinstituten gebührenden Vergütungen, BGBl. Nr. 141/1996 (RIS, 2026)
- § 118 GewO 1994, Inkassoinstitute (RIS, 2026)
- Mahnverfahren, Erklärseite der Republik Österreich (2026)
- GISA, Gewerbeinformationssystem Austria, GISA 32140156 (2026)
- Rechtsdienstleistungsregister, Bundesamt für Justiz, Reg.-Nr. 2024 0000 8388 (2026)
Zuletzt geprüft 21.08.2026